[clickandcut] - 2.0 - 13.06.2010
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180° Berlin

Das Projekt
Projektbilder und Film
Die Intention
Skizzen
Bildentstehung
Panoramabild
Presseresonanz
180
„… Frieden erscheint heute, 60 Jahre nach dem zerstörerischsten Krieg den die Menschheit je geführt hat, als ein selbstverständlicher Zustand. Das dies nicht der Fall ist beweist der Krieg im Kosovo, in einer Region die über 50 Jahre befriedet war. Doch selbst dieser Krieg gerät immer mehr in Vergessenheit obwohl er uns sowohl zeitlich als auch räumlich sehr nahe lag, ja an dem sogar Deutschland beteiligt war. … Aus diesem Grund richtet sich das Panorama in erster Linie gegen das Vergessen. …

… Der Kriegsschauplatz Berlin wird auf dem Pariser Platz räumlich erlebbar. Ein Ort, der uns mit seinen neuen Gebäuden und zahlreichen Sommerveranstaltungen so friedvoll und lebendig erscheint. Dieser Ort wird durch das Panorama schockartig wieder in die Zeit von 1945 versetzt.

… Der harte Kontrast von Aufbau und Zerstörung, von Frieden und Krieg macht die Kriegsgewalt emotional deutlich. … Um diese Emotionen zu wecken, muss der Betrachter den Raum 1945 betreten können. Dieser Raum muss nun selbst stark genug sein, den Geist von Berlin nach der Kapitulation zu transportieren. Um das zu erreichen, habe ich mich für ein Gemälde entschieden. Gemalte Flächen geben, im Gegensatz zu Fotocollagen aus Schnappschüssen, an jeder Stelle einen Teil der Intention des Künstlers wieder. …

… In den Wochen in denen ich das Panorama malte fühlte ich mich, durch die intensive Auseinandersetzung mit dem Thema, ins Berlin des Jahres 1945 versetzt. Dieser Zeitensprung ist somit auch Teil des Gemäldes geworden. …Auf diese Weise spiegelt das Panorama den Geist von 1945.

… Das Panorama kann uns damit vielleicht für einen Augenblick aus dem Traum von ewigen Frieden reißen und uns so dessen Sensibilität bewusst machen.“
(Zitat: Marcel Backhaus)